Bundestagsabgeordnete vertreten nicht nur das ganze Volk im allgemeinen, sondern auch ihren jeweiligen Wahlkreis im speziellen. Wie alle Abgeordneten bin ich deswegen während der Sitzungswochen des Bundestages in Berlin und engagiere mich in der sitzungsfreien Zeit in meiner Heimatregion Rastatt/Baden-Baden. Hier liegt es mir ganz besonders am Herzen, mit Bürgerinnen und Bürgern, mit Vereinen und Verbänden, örtlichen Interessengruppen und Unternehmen in Kontakt zu treten, um ihre Alltagssorgen, Anliegen und Interessen kennen zu lernen. Denn Berlin ist weit weg. Aber die Politik, die wir dort machen, ist Politik für die Menschen – gerade aus unserem jeweiligen Wahlkreis.
Neben meinem eigenen Wahlkreis Rastatt/Baden-Baden bin ich seit der letzten Bundestagswahl auch für den gesamten Wahlkreis Karlsruhe-Stadt sowie den südlichen Bereich des Wahlkreises Karlsruhe-Land zuständig, während der nördliche Bereich von der SPD-Bundestagsabgeordneten Katja Mast betreut wird.
Da diese Wahlkreise keine eigenen SPD-Bundestagsabgeordneten nach Berlin schicken konnten, vertrete ich ihre Interessen in unserer Hauptstadt und stelle sicher, dass alle Bürgeranliegen aus diesen sogenannten Betreuungswahlkreisen schnell und gründlich bearbeitet werden.
Informationen zu den Betreuungswahlkreisen finden Interessierte auf den offiziellen Websites www.karlsruhe.de und www.landkreis-karlsruhe.de. Einen aktuellen Überblick über das politische Geschehen in der Region bieten die Internetseiten der beiden SPD-Kreisverbände www.spd-karlsruhe.de und www.spd-karlsruhe-land.de.
Ich will, dass es gerecht zugeht. Dazu muss ich wissen, wo es Ungerechtigkeiten gibt. Und ich möchte, dass die Menschen das Gefühl haben, dass ich mich engagiere. Deshalb ist mir das direkte Gespräch vor Ort sehr wichtig und macht einen großen Teil meiner politischen Arbeit im Wahlkreis aus.
Mein
Bürgerbüro mitten in Rastatt ist die direkte Anlaufstelle und Kontaktadresse für die Menschen in der Region. Dort nehme ich mir regelmäßig die Zeit für persönliche Gespräche innerhalb der Bürgersprechstunde, die wirklich jedem offen steht. Gerne helfen ich und meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort bei Problemen aller Art, sei es durch bloße Informationen oder durch die Bearbeitung und Unterstützung bei konkreten Fragen und Problemen.
Dabei werden auch viele Anliegen an mich herangetragen, die nicht in die Zuständigkeit des Bundestages fallen, weil sie Ländersache sind oder im Entscheidungsbereich der Kommunen liegen. Dennoch versuche ich auch in diesen Fällen zu helfen, indem ich mich bei den zuständigen Stellen und Behörden für die jeweiligen Belange einsetze. Meine Kontakte zu Kommunal- und Landespolitikern kommen mir dabei natürlich sehr zugute. Aus der letzten Zeit fallen mir dazu spontan der Fall eines Zivildienstleistenden ein, für den ich Kontakt zum Kreiswehrersatzamt und zum Bundesamt für den Zivildienst aufgenommen habe. Oder der Familienvater von vier Kindern, der Schwierigkeiten hatte, den Anspruch auf Kindergeld für einen seiner Söhne geltend zu machen. Hier konnte ich durch meinen Einsatz erreichen, dass der Vorgang als dringlich eingestuft und das Kindergeld nach kurzer Zeit rückwirkend ausbezahlt wurde.
Zuletzt habe ich mich mit zahlreichen Verkehrsprojekten beschäftigt, sei es eine Kreisanbindung in Hörden, eine Ortsumgehung bei Baden-Baden/Sandweier oder ein nächtliches Durchfahrverbot innerhalb der Ortschaften für Schwerlaster. Im Dialog mit den Verkehrsministerien von Bund und Land lassen sich die Wahlkreisinteressen oft erläutern und schließlich auch umsetzen. Besonders erfolgreich war mein Einsatz dabei für die B 36 neu bei Durmersheim und Bietigheim, weshalb ich dort mit großer Freude den „ersten Spatenstich“ gemacht habe.
06.02.2012 -
„Wer möchte einmal mit mir tauschen, um in Berlin selbst Politik zu machen und gemeinsam mit ca. 150 anderen Jugendlichen in einer Sitzungswoche über die Zukunft zu diskutieren?“ – Die Bundestagsabgeordnete und finanzpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Nicolette Kressl ermuntert alle politisch interessierten Jugendlichen zwischen 15 und 20 Jahren, sich für das Planspiel Zukunftsdialog 2012 zu bewerben.
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Nicolette Kressl, MdB
Wahlkreisbüro
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