Eine erholsame, wenig anstrengende, 3-stündige Rundwanderung durch die Laub- und Mischwälder zwischen Kuppenheim und Baden-Baden. Die Wanderung hat eine Höhendifferenz von 450 m und kann zu jeder Jahreszeit empfohlen werden. Besonders schön ist sie jedoch im Frühjahr (April/Mai), wenn das frische Grün sprießt und die Obstbäume blühen, sowie auch im Herbst bei der Laubfärbung. Außer im Dorf Ebersteinburg, wo wir 17 Min. asphaltierte Sträßchen benutzen, führt die Wanderung immer über nicht asphaltierte Wirtschaftswege oder Fußpfade.
Zufahrt:
Von der Autobahn Karlsruhe-Basel (A 5) nimmt man die Ausfahrt Rastatt und fährt von dort 2 km nach Osten Richtung "Freudenstadt-Murgtal". Dann biegt man von der B 462 rechts ab, durchfährt Kuppenheim auf der Hauptstraße immer geradeaus, und findet am Ende des Sträßchens auf der linken Seite den Friedhof mit der Friedhofskapelle. Vor dem Friedhof biegen wir links von der Hpuptstraße ab und fahren zum nahen Wald, wo wir in einem Hohlweg (Fichtentalweg) einen schönen Wanderparkplatz finden. Wir können aber auch noch den Hohlweg einige 100 m weiterfahren und finden dann beim Waldrand einen weiteren Parkplatz.
Von Baden-Baden erreicht man den Ausgangspunkt der Wanderung über das Sträßchen Baden-Oos-Haueneberstein-Kuppenheim. Der Friedhof liegt dann bei der Ortseinfahrt von Kuppen- heim rechts.
Die Rundwanderung kann auch in Ebersteinburg begonnen werden, ferner vom Waldparkplatz bei der Ochsenmatte (Hartwegplatz).
Anfahrt mit öffentlichem Verkehrsmittel:
Bahn: Murgtalbahn Rastatt-Freudenstadt, Bahnhof Kuppenheim (Entfernung zum Ausgangspunkt ca. 1,5 km)
Bus: Linie 241 (RVS), Rastatt-Forbach;
Linie 243 (RVS), Rastatt-Baden-Baden (nur montags bis samstags); Haltestelle jeweils Abzweig Favorite
Wanderung:
Die Wanderung beginnt unweit des Friedhofes von Kuppenheim bei einem Waldparkplatz (Höhe 150 m) mit einer Orientierungstafel. Wir wandern das nicht asphaltierte Sträßchen, das zunächst in einem Hohlweg verläuft, im Laubwald bergauf. Bei der ersten Weggabelung, nach wenigen Schritten, gehen wir geradeaus und folgen den roten Zahlen 23 und 24 als Wz. Bald sehen wir vom Waldrand aus rechts die hohen Bäume des Parks von Schloss Favorite und geradeaus den Battert. Der Weg, der Fichtentalweg heißt, obwohl wir hier nur Laubbäume und Lärchen sehen, führt kurze Zeit über freie Wiesen, dann wieder am Waldrand entlang. Hier befindet sich wieder ein Parkplatz, wo wir die Wanderung auch beginnen können.
Nach 10 Min. kommen wir bei einer Waldecke an eine Weggabelung und gehen hier nach links, ohne Markierung. Auf dem rechten Weg kommen wir am Ende unserer Wanderung dann wieder zurück. Der breite Weg führt leicht bergan durch Mischwald. Nach 16 Min. Wanderzeit, bei einer Weggabelung, gehen wir auf dem Giersbergweg nach links (Wz. Zahl 153). Bei Wegkreuzungen folgen wir immer dem breiten Weg geradeaus. Nach 24 Min. überqueren wir ein Asphaltsträßchen und gehen geradeaus weiter auf dem Neuerschlagweg (Wz. Nr. 158 und Wegweiser "Murgtalwanderweg"). Der Weg führt leicht bergab durch schönen Mischwald. Nach eineinhalbstündiger Wanderung gehen wir an einer Weggabelung mit Bank geradeaus weiter, dem Wz. des Murgtalweges nach, durch den Kuppenheimer Stadtwald. Nach 35 Min. kommen wir an eine Weggabelung. Der linke Weg kommt vom Kuppenheimer Stadtteil Oberndorf her, wo wir ebenfalls unsere Rundwanderung beginnen können. Wir gehen hier nach rechts, dem Wz. des Murgtalweges nach, und sind nach wenigen Schritten bei einem schönen Rastplatz (215 m) im Wald mit dem Hans-Wunsch-Brunnen. Bei dem Rastplatz, bei einer zweiten Weggabelung, wandern wir geradeaus auf dem breiten Waldweg aufwärts, weiterhin auf dem Murgtalwanderweg. Nach 40 Min. teilt sich der Weg, und wir gehen nach links, dem Wz. des Murgtalweges nach. Nach knapp 45 Min. kommen wir wieder an eine Weggabelung. (Hier könnten wir unsere Rundwanderung verlängern, indem wir nach links über den Murgtalwanderweg nach Schloss Rotenfels wandern und von dort aus wieder hoch zur Jägertanne, wo wir wieder auf die beschriebene Wanderung treffen.)
Unsere Rundwanderung führt hier jedoch geradeaus auf dem breiten Holzabfuhrweg, der durch Mischwald aufwärts führt (kein Wz.). Nach 50 Min. geht es leicht bergab. Nach 53 Min. kommen wir zur Schöneichhütte (279 m; Unterstehmöglichkeit) bei einer großen Wegkreuzung. (Wir könnten unsere Rundwanderung hier abkürzen, indem wir nach rechts Richtung "Kuppenheim" gehen auf dem Rundweg 154 über die Hirschackerhütte). Unsere Rundwanderung führt jedoch auf dem Sandweg geradeaus weiter abwärts Richtung "Jägertanne" (Wz. weiße Zahl 5 im roten Feld). Nach einer knapp 1-stündigen Wanderung kommen wir bei einer Wegkreuzung bei der Jägertanne an (250 m). (Hier stößt von links der Weg von Bad Rotenfels auf unsere Rundwanderung, über den wir unsere Wanderung hätten verlängern können). Wir wandern hier geradeaus auf dem Rotenfelser Weg, ziemlich eben Richtung "Schweinlachhütte-Ebersteinburg" und folgen ab hier dem Wz. weiße 10 im roten Feld sowie einem roten Kreis.
Nach 1 Std. 5 Min. kommen wir bei der Schweinlachhütte (245 m) wieder zu einer großen Wegkreuzung. Wir wandern hier geradeaus aufwärts im Laubwald Richtung "Ebersteinburg" und folgen den Wz. 10 und roter Kreis. Nach wenigen Schritten kommen wir wieder an eine Weggabelung und nehmen hier den rechten Weg, den Denkmalweg, deutlich markiert durch die beiden Wz. Der Weg führt im Mischwald bergan, über den Oberen Ohl, vorbei an einem Gedenkstein an den Forstwart Wolf aus Oberndorf. Nach 1 Std. 15 Min. verläuft der Weg wieder etwas bergab. Nach 1 Std. 22 Min. sind wir beim Zimmerplatz (268 m) an einer Wegkreuzung. Wir wandern hier geradeaus weiter Richtung "Ruine Ebersteinburg", den Zahlen 10, 23, 25 und 26 nach, auf dem Oberen Rötelweg aufwärts.
Vor uns sehen wir bald die Ruine Ebersteinburg. Bei mehreren Weggabelungen und einer Kreuzung bleiben wir auf dem breiten Holzabfuhrweg, der bergan führt Richtung "Ebersteinburg", und folgen als Wz. den verschiedenen Zahlen sowie einem schwarzweiß- schwarzen Balken. Nach 1 ½stündiger Wanderung verlassen wir den breiten Holzabfuhrweg und gehen nach links einen schmalen Pfad steil aufwärts über Steinstufen Richtung "Ebersteinburg", wieder den genannten Wz. folgend. Nach 1 Std. 35 Min. überqueren wir einen Holzabfuhrweg und gehen geradeaus weiter auf dem schmalen Pfad, jetzt weniger steil. Nach 1 Std. 38 Min. erreichen wir den Wolfsschluchtweg, gehen diesen wenige Schritte nach rechts und kommen dann an die Kreisstraße Rastatt-Ebersteinburg (370 m). Wir gehen diese wenige Schritte nach links und verlassen dann sogleich wieder die Landstraße, um auf dem Rainweg am Waldrand nach links aufwärts zu wandern Richtung "Ebersteinburg", den bekannten Wz. nach, mit schönem Blick in die Rheinebene und zu den Vogesen. Bald wird auch der Blick frei zum Battert und auf die Häuser des Dorfes Ebersteinburg.
Nach 1 Std. 47 Minuten, beim ersten Haus von Ebersteinburg, beginnt die Asphaltdecke. Falls wir nicht zur Burgruine wollen, können wir geradeaus weitergehen. Unsere Rundwanderung führt jedoch hier links auf einem Pfad in Serpentinen zur Burg hoch (kein Wz.). Nach 1 Std. 50 Min. kommen wir an ein Asphaltsträßchen, rechts ist ein Parkplatz. Wir gehen das Asphaltsträßchen links hoch an einer Schranke vorbei. Das Sträßchen führt um die Burgruine herum, vorbei an einem Gedenkstein für das ehemalige Reservefeldartillerieregiment 250. Nach 1 Std. 55 Min. haben wir die Burg (480 m), den höchsten Punkt unserer Wanderung, erreicht, und können uns in der Burggaststätte stärken. Vom Burgturm (74 Stufen) hat man einen schönen Rundblick in das Murgtal, über das Rheintal zu den Vogesen, zur Hornisgrinde und zum Merkur. Bei der Burgruine treffen wir auf den Rundwanderweg von der Ebersteinburg nach Hohenbaden. Wir wandern das asphaltierte Sträßchen zurück zum Dorf Ebersteinburg und sind nach wenigen Minuten wieder bei den ersten Häusern. Wir gehen die asphaltierte Rosenstraße abwärts zur Ortsmitte, bei Straßengabelungen immer geradeaus. Nach 2 Std. 3 Min. sind wir bei der Hauptstraße, der Ebersteinburger Straße, und wandern diese links aufwärts. Wir erreichen nach wenigen Schritten die Ortsmitte (410 m) und finden hier Schule und Rathaus sowie den Gasthof "Falk zur Krone" (Einkehrmöglichkeit). Hinter dem Gasthof wandern wir rechts die asphaltierte Hilsbrunnenstraße abwärts; am Kur- und Gemeindezentrum von Ebersteinburg vorbei. Nach 2 Std. 7 Min. kommen wir zum letzten Haus von Ebersteinburg, verlassen hier die asphaltierte Straße und gehen rechts auf dem Balger Weg an einer Schranke vorbei abwärts durch Nadelwald (kein Wz.).
Bei Weggabelungen geht es stets auf dem breiten Balger Weg geradeaus abwärts, am Nordwesthang des Battert entlang. Achtung: Nach einer Wanderzeit von 2 Std. 14 Min. verlassen wir den Balger Weg und gehen den Blockweg rechts abwärts (kein Wz.). Wir finden hier viele Sandsteinfelsen und Standsteinbrocken, die im Gebiet des Battert besonders reichlich vorhanden sind. Nach 2 Std. 19 Min. sind wir bei der Fünfquellenhütte (325 m; unter dem Vordach Unterstehmöglichkeit). Hier sehen wir auf dem breiten Ouellenweg nach links, an einem wunderbaren Stechpalmenbaum vorbei, durch schönen Mischwald. Nach 2 Std. 25 Min., bei einer Wegkreuzung, verlassen wir den breiten Weg und gehen rechts auf einem schmalen Weg steil abwärts. Nach 2 ½stündiger Wanderung erreichen wir einen breiten Holzabfuhrweg, den Rotenfelser Weg, unweit der Ochsenmatten, und gehen diesen Weg, der bald über die Wiesen führt, nach rechts. Nach 2 Std.35 Min., bei einer Weggabelung, bleiben wir auf dem Rotenfelser Weg, wandern an einer Schranke vorbei und überqueren kurz danach den Eberbach (255 m).
Nach 2 Std. 38 Min. kommen wir an die asphaltierte Eberbachstraße, die nach Haueneberstein führt; hier befinden sich auch ein großer Waldparkplatz sowie ein Rastplatz (Hartwegplatz). Wir gehen hier nach rechts und haben nach wenigen Schritten die Kreisstraße Ebersteinburg-Rastatt erreicht, die wir 50 m nach links wandern Richtung "Kuppenheim". Nach 50 m verlassen wir die viel befahrene Kreisstraße und gehen rechts den nicht asphaltierten Schmetterlingsweg abwärts, vorbei an einer Schranke. Nach 2 Std. 43 Min. teilt sich der Weg, und wir gehen rechts den Spechtweg abwärts, weiterhin durch Laubwald. 2 Min. später, bei der nächsten Weggabelung, wandern wir auf dem Spechtweg weiter geradeaus eben durch schönen Mischwald. Bei einer Weggabelung, nach 2 Std. 48 Min., gehen wir weiterhin auf dem breiten Weg, der jetzt halb rechts abwärts führt, Richtung "Kuppen heim" (Wz. rote Zahl 24). Nach 2 Std. 55 Min., bei einer Weggabelung, bleiben wir auf dem linken, breiten Weg und folgen weiterhin der Zahl 24. Nach 3 Std. 5 Min. überqueren wir den Krebsbach (175 m) auf der breiten Spechtbrücke und wandern jenseits des Baches auf einem Holzabfuhrweg nach links Richtung "Kuppenheim" (Wz. 23 und 24).
Es geht an der Saulochhütte vorbei (keine Unterstehmöglichkeit), und der Weg führt immer parallel zum Krebsbach talauswärts, vorbei an schönen WaIdwiesen. Nah 3 Std. 10 Min. gehen wir bei einer Weggabelung geradeaus weiter auf der Fichtentaistraße, vorbei an einer Schranke. 10 Min. später führt unser Weg wieder im Wald etwas bergan. Nach 3 Std. 23 Min: kommen wir wieder an die Weggabelung, bei der wir nach den ersten 10Min. unserer Wanderung nach Norden abgebogen sind, und wandern jetzt die letzten 10 Min. geradeaus auf demselben Weg zurück. Nach 3 Std. 35 Min. haben wir wieder unseren Parkplatz am Stadtrand von Kuppenheim erreicht.
Diese und andere Wanderungen finden Sie in dem Buch "Schwarzwaldwandern Band II - Zwischen Murgtal und Hornisgrinde - 21 Rundwanderungen", Erwandert und beschrieben von Herbert Falk, Freiburg, 1. Auflage Bühl: Konkordia Druck GmbH, 2000.